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Enyaq oder ID.4 gebraucht: was der TÜV-Report zeigt

17. September 2026· Wise EV

Der TÜV-Report 2026 trennt den Skoda Enyaq und den VW ID.4 deutlicher als jedes Datenblatt. Bei den zwei bis drei Jahre alten Autos fällt der Enyaq mit 9,1 Prozent durch die Hauptuntersuchung, Platz 94 von 110. ID.4 und ID.5 kommen zusammen auf 6,1 Prozent und Platz 55. Der Klassenschnitt liegt bei 6,5 Prozent, der VW liegt darunter, der Skoda darüber. Und das bei fast gleicher Laufleistung, 51.000 km gegen 47.000 km.

Darunter steckt dasselbe Auto: gleiche MEB-Plattform, gleicher Radstand von 2.765 mm, gleicher 82-kWh-Akku mit 77 kWh nutzbar, gleiche Motorenfamilien. Wir haben ADAC-Messwerte, den TÜV-Report, Verbrauchsdaten von knapp 800 Haltern bei Spritmonitor und Gebrauchtangebote aus sieben Ländern durchgesehen. Beim Verbrauch dreht sich die Reihenfolge, je nachdem wer misst. Beim Wertverlust trennt die Marke gar nichts. Was die beiden wirklich trennt, sind zwei Kreuze auf dem ursprünglichen Bestellzettel, eine Zahl aus der Hauptuntersuchung und die Frage, wie viele davon dort stehen, wo du suchst.

Inhaltsverzeichnis

Kurzüberblick

Skoda EnyaqVW ID.4
Plattform, RadstandMEB, 2.765 mmMEB, 2.765 mm
Großer Akku, nutzbar77 kWh77 kWh
Länge, Kofferraum4.648 mm, 585 l4.584 mm, 543 l
Gebaut inMlada BoleslavZwickau, Emden, Chattanooga, China
ADAC Ecotest, Modelle 202121,9 kWh/100 km22,8 kWh/100 km
Spritmonitor, Halterdaten21,23 kWh/100 km, 459 Autos20,68 kWh/100 km, 312 Autos
TÜV 2026, Durchfallquote 2 bis 3 Jahre9,1 %, Platz 94 von 1106,1 %, Platz 55 von 110
WärmepumpeSonderausstattungSonderausstattung
Ladeupdate auf 135 kWWerkstattbesuch, August 2022über die Luft, März 2022

Was die beiden wirklich teilen

Identisch ist der größte Teil des Autos. Beide stehen auf dem MEB-Baukasten des Volkswagen-Konzerns, mit denselben 2.765 mm zwischen den Achsen. Der große Akku im Enyaq 80, im Enyaq 85 und im ID.4 Pro ist derselbe 82-kWh-Speicher mit denselben 77 kWh nutzbar. Beide laden serienmäßig mit 11 kW Wechselstrom. Und die Leistung ist dieselbe: Auf dem 77-kWh-Akku leisten beide 150 kW, also 204 PS, ab Modelljahr 2024 mit dem APP550-Heckmotor beide 210 kW. Wenn dir jemand 125 oder 135 kW als Leistung verkauft, verwechselt er sie mit der Ladeleistung.

Auch sonst sind die Unterschiede real. Der Enyaq ist 64 mm länger und nimmt 585 Liter Gepäck mit, der ID.4 543 Liter. Gebaut wird der Skoda nur in Mlada Boleslav, den ID.4 gibt es aus Zwickau, Emden, Chattanooga und zwei chinesischen Werken, was bei einem Import zählt. Skoda hat die Dämpfer weicher abgestimmt und dem Lenkrad echte Tasten gegeben, wo VW berührungsempfindliche Felder verbaut, in Halterbewertungen der meistkommentierte Punkt.

Ein Detail wird oft falsch erzählt: Skoda montiert die MEB-Akkupakete in Mlada Boleslav, auch für VW, Audi und SEAT. Gleiche Zellen, anderes Montagewerk, wichtig im Rückruf-Abschnitt. Faire Zusammenfassung: gleiche Plattform, gleiche Akkus, andere Karosserie, andere Werke, bewusst anders abgestimmtes Fahrwerk.

Verbrauch: Labor und Halter widersprechen sich

Hier küren die meisten Artikel einen Sieger, den sie nicht belegen können. Der ADAC Ecotest ist für eine Kostenfrage die richtige Laborquelle, weil er an der Steckdose misst und die Ladeverluste mitzählt. Die Werte der beiden 2021er Autos, im Abstand von zwei Monaten nach demselben Protokoll gemessen:

AutoADAC EcotestkWh/100 km
Skoda Enyaq iV 80Stand Juli 202121,9
VW ID.4 Pro Performance Max 77 kWhStand Mai 202122,8

So gelesen gewinnt der Enyaq. Jetzt das, was Halter bei Spritmonitor eintragen, Stand 17. September 2026:

AutokWh/100 kmAutosLadungen
Skoda Enyaq21,2345967.513
VW ID.420,6831233.599

Die Reihenfolge kippt: zwei Quellen, zwei Antworten, beide mit echten Daten dahinter. Hinter den Mittelwerten stecken unterschiedliche Mischungen aus kleinem und großem Akku, der Vergleich ist also grob. Er reicht trotzdem für den Satz, auf den es ankommt: keines der beiden ist nennenswert sparsamer als das andere. Wer dir etwas anderes erzählt, zitiert eine Quelle und verschweigt die andere.

Eine Falle, falls du selbst nachschaust: Die 18,9 kWh/100 km, die der ADAC 2025 an einem Enyaq 85x gemessen hat, wirst du gegen die 22,8 des ID.4 gestellt sehen, obwohl drei Jahre und eine Generation dazwischenliegen. Für den Facelift-ID.4 gibt es gar keinen ADAC-Autotest.

Eine Zahl solltest du dir merken: Der ID.4 zieht laut ADAC an der Steckdose 88,5 kWh, um 77 kWh in den Akku zu bekommen. Diese Lücke bezahlst du bei 37,0 Cent je Kilowattstunde (deutscher Haushaltstarif, Stand 12. September 2026) jedes Mal mit. Aus demselben Grund fällt der Unterschied zwischen WLTP und echter Reichweite größer aus, als die meisten erwarten.

Zuverlässigkeit: der einzige echte Unterschied

Der TÜV-Report 2026 wertet 9,5 Millionen Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2024 und Juni 2025 aus, 216 Fahrzeugtypen, davon 18 Elektroautos und 110 in der Wertung. Die EM-Quote meint Autos, die "bei der Hauptuntersuchung (HU) mit erheblichen oder gefährlichen Mängeln durchfallen und keine Plakette erhalten". Die echte Durchfallquote also, nicht der Anteil mit irgendeinem Mangel.

Auto, 2 bis 3 Jahre altDurchfallquotePlatzLaufleistung im Schnitt
Skoda Enyaq9,1 %94 von 11051.000 km
VW ID.4 und ID.56,1 %55 von 11047.000 km

Der Klassenschnitt liegt bei 6,5 Prozent, der VW darunter, der Skoda darüber. Zur Einordnung aus derselben Tabelle: Fiat 500e 4,2 %, Hyundai Kona 4,8 %, Renault Zoe 8,1 %, Tesla Model 3 13,1 %. Der Audi Q4 e-tron, technisch dasselbe Auto, steht auf Platz 8.

Zwei Einschränkungen tragen die Zahlen selbst mit sich: Der VW-Wert fasst ID.4 und ID.5 zusammen, und der TÜV sagt nicht, ob im Enyaq-Wert das Coupé steckt. Stichprobengrößen je Modell fehlen. Ein Signal also, kein abgeschlossenes Urteil. Die kursierenden "rund 10 Prozent" für den Enyaq sind dieselben 9,1 Prozent gerundet, keine zweite Statistik.

Jetzt der Teil, der beim Kauf hilft: beide fallen an derselben Stelle durch, an der Fußbremse. AUTO BILD schreibt zum Enyaq wörtlich: "Sechs Mal so oft wie der Durchschnittsprüfling fällt der Enyaq hier durch." Und zum ID.4: "Dafür aber die Fußbremse, und zwar fünf Mal häufiger als im Schnitt", gefolgt von der Einordnung "ungünstig, aber nicht untypisch für rekuperierende Antriebe".

Den Mechanismus beschreibt der TÜV selbst, als Muster über Elektroautos hinweg und ohne ein Modell zu nennen: "Die Bremsen werden aufgrund der Rekuperation selten genutzt. Das kann zu Mängeln an den Bremsscheiben führen und es besteht die Gefahr, dass die Bremsfunktion nachlässt." Der Rat an Fahrer lautet, "regelmäßig bewusst bremsen". Der TÜV schränkt selbst ein: "Aber: nicht alle E-Modelle weisen diese Schwächen auf."

Das ist kein Rost. AUTO BILD führt Bremsscheiben, Leitungen und Schläuche beim Enyaq als unbeanstandet, durch fällt die Bremswirkung auf dem Prüfstand. Lass die Bremse vor dem Kauf prüfen, danach benutz sie.

Die ADAC-Pannenstatistik zeigt in die andere Richtung: Beide laufen in der unteren Mittelklasse und gehören dort zu den besten ihrer Klasse. Eine Pannenquote je Modell veröffentlicht der ADAC nicht, nur eine farbige Tabelle, eine Rangfolge lässt sich daraus nicht bauen. Die eine Zahl, die er nennt, vergleicht Elektro mit Verbrenner: Ein vier Jahre altes Elektroauto kam 2025 auf einen Pannenkennwert von 6,5, gleichalte Verbrenner auf 12,5.

Die zwei Optionen, die das Auto entscheiden

Zwei Kreuze auf dem ursprünglichen Bestellzettel trennen ein gutes gebrauchtes Exemplar von einem mittelmäßigen, und keines davon ist die Marke.

Die Wärmepumpe war bei beiden Sonderausstattung, in jedem Modelljahr. Ein "ab 2023 serienmäßig" gibt es bei keinem der beiden. In Deutschland stand sie mit 1.250 Euro in der Liste und wurde ab dem 1. Juli 2021 auf 990 Euro gesenkt.

Und wie viel bringt sie? Das kann dir niemand sagen, Volkswagen eingeschlossen. VW hatte die Wärmepumpe mit bis zu 30 Prozent mehr Reichweite bei minus 25 Grad beworben. Belegen ließ sich das nicht. Der Preis fiel ab Juli 2021 von 1.250 auf 990 Euro, und VW zahlte 285 Euro an 56.230 Kunden zurück, zusammen rund 16 Millionen Euro. Ein Hersteller, der seine eigene Reichweitenzahl nicht verteidigen konnte und lieber Millionen ausgezahlt hat, ist die beste Warnung vor sauberen Prozentzahlen.

Für dich heißt das: Sie hilft im Winter und auf Kurzstrecke, nachrüsten lässt sie sich nicht, eine Prozentzahl bekommst du von uns nicht. Prüf die Ausstattungsliste des Autos, im Zweifel über die Fahrgestellnummer.

Das Ladeupdate ist die Falle, die fast niemand prüft. Beide Hersteller haben die DC-Ladeleistung von Autos angehoben, die längst ausgeliefert waren, und sie haben das völlig unterschiedlich gemacht.

SkodaVW
Datum15. August 202221. März 2022
Ladeleistung danach82-kWh-Autos auf 135 kW, 62-kWh-Autos auf 120 kWID.4 mit 77 kWh von 125 kW auf 135 kW
Wie geliefertWerkstattbesuch, rund fünf Stundenüber die Luft
Kostenkostenloskostenlos

Beide landen bei 135 kW Ladeleistung. Der Unterschied liegt darin, wie das Update ins Auto kam. Über die Luft landet es dort, ob der Halter aufgepasst hat oder nicht. Ein fünfstündiger Werkstatttermin fand nur statt, wenn jemand ihn gebucht hat. Ein früher Enyaq, der nie in der Werkstatt war, lädt also weiter mit der alten Ladeleistung, und in der Anzeige steht davon nichts. Die Enyaq-Produktion wechselte im Februar 2022 auf die neuere Hardware, nachfragen musst du bei allem, was davor gebaut wurde.

Unser Vergleichstool stellt Ladekurven und Akkugrößen nebeneinander, statt Prospektzahlen zu übernehmen.

Rückrufe und was sie nicht sagen

Im März 2026 hat das KBA unter der Referenz 16271R rund 94.000 Autos wegen Brandgefahr an einem Batteriemodul zurückgerufen. Betroffen sind VW ID.3, ID.4, ID.5 und ID.Buzz, gebaut zwischen dem 24. Juni 2023 und dem 23. August 2024.

Lies diese Daten genau, die meisten Berichte tun das nicht. Ein ID.4 von 2021, 2022 oder aus dem frühen 2023, und genau darum geht es gebraucht, liegt außerhalb des Rückrufs.

Der Enyaq ist nicht betroffen. Die betroffenen Autos entstanden in Zwickau und Hannover, die Enyaq-Akkupakete werden in Mlada Boleslav montiert. Ob darin Module aus derselben Charge stecken, ließ sich nicht klären. Lies das also nicht als Freispruch. Ein entsprechender Rückruf war nicht auffindbar, und das ist eine andere Aussage.

Zwei weitere ID.4-Rückrufe laufen nur in den USA, wo der Enyaq nicht verkauft wird. Sein Fehlen in diesen Daten sagt über das Auto also nichts.

Egal welchen du nimmst: Fahrgestellnummer durch die Rückrufabfrage des Herstellers schicken, Nachweis zeigen lassen.

Wie viele es wo gibt

Ein Auto, das du vor Ort nicht findest, steht nicht wirklich auf deiner Liste, und das sieht von Land zu Land anders aus. Eine Warnung vorweg zu jeder Angebotszählung, auch zu unserer: Jedes Portal rechnet das Enyaq Coupé in die Enyaq-Zahl hinein und führt den ID.5 als eigenes Modell, die Rohzahlen schmeicheln dem Skoda. Abgerufen wurden sie am 17. September 2026, die AutoScout24-Zahlen sind Inserate insgesamt, inklusive Neu-, Vorführ- und Jahreswagen.

Für Deutschland geben wir bewusst keine Richtung an. Beide sind hier gebraucht leicht zu finden, aber die Portalzahlen taugen wegen der Coupé-Zählweise nicht als Ranking. Sauber sind die KBA-Neuzulassungen: Enyaq 13.020 im Jahr 2021, 12.184 im Jahr 2022, 23.498 im Jahr 2023, VW 12.734, 24.847 und 36.353, wobei die VW-Reihe ID.4 und ID.5 zusammenfasst. Deutschland hat also 2022 und 2023 mehr ID.4 und ID.5 zugelassen als Enyaq, und das landet mit Verzögerung im Gebrauchtangebot.

Im Ausland wird das Bild eindeutiger, für Importkäufer ist das die eigentliche Information.

Die Niederlande sind der Markt, in dem der Enyaq klar vorn liegt. AutoScout24.nl zeigte 632 Enyaq-Inserate gegen 482 für den ID.4, und der Bestand stützt das: 21.569 Enyaq gegen 16.679 ID.4 und 2.610 ID.5 zum 1. Januar 2025. Vieles davon sind Leasingrückläufer, also höhere Laufleistungen und schärfere Preise.

In Spanien und der Ukraine dominiert der ID.4. Spanische Portale zeigten 10 Enyaq gegen 58 ID.4 und 1 gegen 51, die Zulassungen von 2023 nennen 1.168 ID.4 gegen 620 für alle elektrischen Skoda zusammen. Ein Verhältnis geben wir nicht an, dafür liegen Portale und Zulassungen zu weit auseinander. Auf AUTO.RIA in der Ukraine standen 72 Enyaq-Inserate gegen 305 ID.4, den in China gebauten Crozz eingerechnet.

In Frankreich und Italien führt der ID.4 knapper, 131 gegen 218 bei La Centrale und 42 gegen 77 Inserate bei AutoScout24.it, in Italien auf sehr kleiner Gesamtzahl. Wer über die Grenze kauft, rechnet die laufenden Kosten mit, sie unterscheiden sich stärker als die Autos, etwa in unserer Rechnung zu den E-Auto-Kosten in Belgien.

Wertverlust: die Marke kostet dich nichts

Wir haben nach Belegen dafür gesucht, dass eines der beiden den Wert besser hält, denn darauf läuft ein Vergleich Skoda gegen VW normalerweise hinaus. Es gibt sie nicht. Kein Bewertungsanbieter veröffentlicht einen sauber gematchten Vergleich. Drei Quellen stellen Zahlen nebeneinander, keine hält der Prüfung stand: der Blog eines Händlers, der diese Autos verkauft; ein Vergleich mittlerer Angebotspreise aus zwei Anzeigenbeständen im Abstand von drei Jahren, ohne Kontrolle für Laufleistung, Ausstattung oder Akku; und eine Liste, die ein Enyaq Coupé gegen einen normalen ID.4 stellt und keinen Bewerter nennt.

Das Ergebnis ist ein negatives und trotzdem nützlich: Soweit irgendjemand Zahlen veröffentlicht, ändert die Wahl zwischen diesen beiden Marken nichts daran, was dein Auto in drei Jahren wert ist. Entscheide nach Ausstattung, Prüfhistorie und dem Preis vor dir.

Das Bild fürs Segment ist belastbar. Die Daten von cap hpi aus dem April 2026 zeigen gebrauchte Elektroautos bei drei Jahren und 60.000 Meilen um 11,2 Prozent unter dem Vorjahr, mit dem Hinweis, dass einige Modelle stabil sind und andere noch Fallhöhe haben. Beim Kauf arbeitet das für dich, beim Verkauf in drei Jahren planst du es ein.

Die Steuerseite prüfst du getrennt. Die Kfz-Steuerbefreiung gilt für reine Elektroautos, die bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden, für bis zu zehn Jahre und längstens bis zum 31. Dezember 2035. Der entscheidende Punkt für dich: Die Restlaufzeit geht bei einem Halterwechsel auf dich über. Ein Enyaq oder ID.4 mit Erstzulassung 2022 bringt also noch mehrere steuerfreie Jahre mit. Details stehen in unserem Leitfaden zur Steuerbefreiung beim gebrauchten E-Auto.

Was du vor dem Kauf prüfst

  1. Frag nach der Wärmepumpe und lass dir die Ausstattungsliste zeigen, statt der Anzeige zu glauben.
  2. Bei einem Enyaq vor Februar 2022: Frag nach dem Ladeupdate. Es brauchte einen Werkstattbesuch, es kann also fehlen. Beim ID.4 kam es über die Luft.
  3. Lass die Bremse prüfen. Beide fallen bei der Bremswirkung um ein Vielfaches häufiger durch als der Schnitt, aus einem Grund, der alle Elektroautos betrifft.
  4. Prüf den Rückrufstatus über die Fahrgestellnummer. Der Batterierückruf vom März 2026 betrifft nur VW-ID-Modelle von Ende Juni 2023 bis Ende August 2024.
  5. Lass dir die Restlaufzeit der Kfz-Steuerbefreiung bestätigen, sie hängt an der Erstzulassung und geht auf dich über.
  6. Schau, was in deiner Reichweite steht. In den Niederlanden stehen mehr Enyaq, in Spanien und der Ukraine deutlich mehr ID.4.

Häufige Fragen

Ist der Enyaq nur ein umgelabelter ID.4?

Nein, auch wenn er näher dran ist als die meisten Plattformgeschwister. Gleiche Plattform, gleiche Akkus, gleiche Motoren, aber andere Karosserie, anderes Werk, weicheres Fahrwerk, echte Tasten statt Touchfelder, größerer Kofferraum.

Ist der Enyaq unzuverlässiger als der ID.4?

Nach den deutschen HU-Daten im Alter von zwei bis drei Jahren fällt er häufiger durch, 9,1 gegen 6,1 Prozent, und steht schlechter in der Rangliste. Ein echter Unterschied. Zwei Dinge relativieren ihn: Der VW-Wert fasst ID.4 und ID.5 zusammen, und der Hauptmängelpunkt ist bei beiden die Fußbremse, was an der Rekuperation liegt und nicht an der Marke.

Wie lange bleibt ein gebrauchter Enyaq oder ID.4 steuerfrei?

Die Befreiung gilt bis zu zehn Jahre ab Erstzulassung, längstens bis zum 31. Dezember 2035, und läuft beim Halterwechsel mit dem Fahrzeug weiter. Die Restlaufzeit steht fest, sobald du das Datum der Erstzulassung kennst.

Lohnt das Facelift von 2024 auf dem Gebrauchtmarkt?

Es brachte den APP550-Motor mit 210 kW und 175 kW DC-Ladeleistung. Wenn eines ins Budget passt, ist es das bessere Auto. Einen ADAC-Verbrauchstest gibt es für den Facelift-ID.4 nicht, behandle Verbrauchsangaben zu diesen Autos also vorsichtig.

Quellen

ADAC, Autotest Skoda Enyaq iV 80, Autotest VW ID.4 Pro Performance, Pannenstatistik 2026, adac.de TÜV-Verband, TÜV-Report 2026, tuev-verband.de. AUTO BILD, Modellseiten Enyaq und ID.4, autobild.de Spritmonitor, Verbrauchsdaten Enyaq und ID.4, spritmonitor.de Skoda Storyboard, Softwareupdate Enyaq iV, 15. August 2022. Volkswagen Newsroom, ID. Software 3.0 und Der neue ID.4 und ID.5 auto motor und sport und ecomento zur Wärmepumpen-Werbung und Entschädigung KBA-Rückruf 16271R, über ADAC und firmenauto, März 2026. Kraftfahrt-Bundesamt, Neuzulassungen 2021 bis 2023, kba.de AutoScout24 DE, NL und IT, coches.net, coches.com, La Centrale, AUTO.RIA, abgerufen am 17. September 2026 RAI Vereniging und BOVAG, Mobiliteit in Cijfers, Bestand zum 1. Januar 2025. DGT, Zulassungen Spanien 2023. cap hpi, Used car values, April 2026

Alle Zahlen geprüft am 17. September 2026.

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